Wednesday, March 30. 2011Ältestenrat
Nach einigen Versuchen wurde ich heute vom Studierendenparlament (StuPa) in den Ältestenrat der Studierendenschaft gewählt
Mit den zwei anderen auch frisch gewählten Ältestenräten gibt es an der Hochschule Darmstadt nun endlich wieder einen Ältestenrat. Jetzt muss ich nur noch auf die konstituierende Sitzung warten und die "Amtsführung" kann beginnen. Glücklicherweise sind die Aufgaben überschaubar - meine beiden Kollegen/Kolleginnen und ich achten auf die "ordentliche" Arbeit der Studierendenschaft (Fachschaftsrat, StuPa und AStA), sind zuständig für Wahlprüfverfahren (z.B. bei Anfechtung von Wahlen) und sind grundsätzlich von jedem/jeder Studierenden per Antrag zur Prüfung aller Handlungen der Studierendenschaft verpflichtet (vereinfacht dargestellt Grundsätzlich operieren wir drei unabhängig vom StuPa. Während der Amtszeit von einem Jahr können wir nicht abgewählt werden und unsere jeweilige Amtszeit endet nur durch Exmatrikulation, Rücktritt oder Tod Friday, October 8. 2010Semesterstart
Wieder mal gehen die Vorlesungen los und dieses Mal scheint es mir ein wenig chaotischer.
Am Mittwoch bin ich zu meinem Seminaren gegangen und mich schon über den kleinen Raum gewundert. Da wurde für eine geplante 36er Veranstaltung ein Raum gewählt, der nur 16 Personen fassen kann... Nach einem Umzug in einen anderen Raum (der eigentlich für einen anderen Fachbereich belegt ist) wurden dann noch weitere 3 Personen in das Seminar aufgenommen. Ein paar Tage später kam dann die E-Mail zur Raumänderung - diesmal wurde die 39-Mann Veranstaltung in einen 20er Raum gebucht Bei meinem T-Schein wurde am Anfang der Vorlesung die restlichen Praktikumsplätze verlost (ja, mit echten Losen - der Dozent war vorbereitet). Obwohl schon vor einem Jahr angesprochen, hat sich scheinbar die Lage bei S- und T-Scheinen kaum geändert. Aber es gibt auch positives: ich bin noch in ein cooles Master Projekt Systementwicklung reingekommen: Implementierung eines Datenbankmanagementsystems. Damit soll das häufige Problem, dass in der Lehre an einem komplexen DBMS manche Details nicht gezeigt werden können, behoben werden. Also quasi ein Lehrmodell für ein DBMS erstellen Wednesday, September 8. 2010EXIST-priME-Cup - Professional Cup: Ergebnis
Mittlerweile habe ich die Ergebnisse vom priME-Cup - leider war ich ja den zweiten Tag krank
Nachdem wir in der ersten Spielrunde noch fast 2.000.000€ Überziehungskredit brauchten, erholten wir uns schnell. Dennoch reichte es in der Gesamtplazierung in unserem Markt (wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt) nur für Platz 3. Dennoch war es wieder interessant und spannend das Planspiel zu spielen und ich kann jedem Studi nur empfehlen bei der nächsten Runde mitzumachen. Wednesday, September 1. 2010Tagesfazit
Gute Nacht. EXIST-priME-Cup - Professional Cup
Soeben bin ich in Frankfurt angekommen - natürlich City-gemäß im 14. Stockwerk. Nach unserem Erfolg bei der letzten Runde des EXIST priME-Cups, spielen wir dieses Mal gegen neun andere Teams.
Die letzte Runde vor dem Bundesentscheid findet an der "FOM Hochschule für Oekonomie & Management" statt - einer privaten Hochschule direkt gegenüber dem Uni Campus Frankfurt. Ich hoffe, dass ich zwischendurch ein wenig zum Bloggen komme - ansonsten gibt es erst heute abend das nächste Update Monday, August 30. 2010Bewertungsmaßstäbe
Manchmal stelle ich mir die Frage was sich manche Kommilitonen bei ihrer Abschlussarbeit denken.
Heute hatte ich wieder eine Arbeit in den Fingern, die in meinen Augen einer Master-Arbeit nicht würdig war. Mit einem Auge zu wäre es eine Bachelor-Arbeit geworden, aber selbst dort wäre es keine tolle Note gewesen. Dabei meine ich jetzt nicht die Grammatik- und Rechtschreibefehler oder gar fehlerhafte Setzung und halbvolle Seiten sondern in meinen Augen wirkliche Fehler. Wie kann man über ein Thema schreiben und nicht auf die reichhaltigen Veröffentlichungen des Herstellers eingehen oder wenigstens im Literaturverzeichnis auflisten? Wie kann man übersehen, dass man bei einem halben Jahr Bearbeitungszeit die Quellen aus dem Internet mit Abrufdatum vom letzten Jahr angegeben hat? Warum werden so viele Behauptungen aufgestellt und nicht mit Quellenangaben belegt oder selbst bewiesen? Aber viel wichtiger: warum sind in der Arbeit nur bekannte Techniken beschrieben worden - quasi als Anleitung. Bei den Grundlagen wurden dann echte sachliche Fehler eingebaut, keine weiterführenden Gedanken aufgebaut und quasi als i-Tüpfelchen im Fazit neue Tatsachen erwähnt. Das ist für mich keine wissenschaftliche Arbeit. Wie kann da trotzdem noch eine "gute" Note rumkommen? Damit ich nicht weiter fassungslos rumsitzen muss, habe ich mir eben erstmal eine andere Arbeiten geben lassen. Eine bei der das Lesen Spaß machen soll - und nach erstem Blättern ist dem auch so Also nun erstmal afk - Arbeit lesen. Sunday, August 22. 2010Öffentlichkeitsarbeit
Aua, liest denn keiner in unserer Hochschule die Texte bei Wikipedia gegen?
Hochschule Darmstadt is a reputed institute and it has remained on the numero UNO on DAAD rankings list closely rivaled by Hochschule Karlsruhe. Maintaining its reputation in the specializations of Microelectronics and Robotics, the Hochschule has contributed to some of the major industrial developments in Germany, including REIS, Mitsubishi Robot modules. also it is very good for telecommunication.many company are visited in HS ?darmstadt such as T-Mobile, NSN Auch gut eine Bildunterschrift: View of the 'Hochhaus' (high building), Administrative Building Weiter unten dann auch mal ein Satz auf Deutsch: Projekte im Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik Ich glaub morgen muss mal eine Mail an unsere Internationalitätsabteilung raus Wednesday, August 18. 2010Nach den Klausuren
Nach längerer Schreibpause gibt es mal wieder was zu Lesen. Das letzte Semester war vom Inhalt sehr interessant - nur leider sind die Klausuren nicht ganz so gut gelaufen.
Bei "Compliance und IT-Sicherheit" kam nur eine 2,0 raus und im Seminar "Personalführung und Arbeitsorganisation" nur eine 1,7. Enttäuscht war ich aber von "Einführung neuer IT-Lösungen in Großunternehmen". Die Vorlesung hat mir eigentlich am meisten Spaß gemacht, aber bei der Klausur fragte ich mich bei einigen Fragen was er da eigentlich hören will. Somit kam es dann auch nur zu einer 2,7 - meine bislang schlechteste Note im Master Da passte Stil der Lehrveranstaltung nicht mit der Prüfungsart - eigentlich wäre die Seminarform viel besser geeignet. Ich sehe das ganze aber recht locker weil ich einen von vier T-Scheinen geschrieben habe. Ich hatte eigentlich mit einer 4,0 gerechnet und auch dementsprechend gelernt. Als dann die Noten kamen war ich über die 2,3 in "Grundlagen und Implementierung moderner Public-Key-Algorithmen" so zufriedenen, dass mir die anderen Noten dann egal waren Jetzt fehlen mir noch zwei T-Scheine, zwei Seminare sowie das Projekt Systementwicklung. Inklusive der Masterarbeit bin ich quasi zwei Semester von meinem Master-Abschluss entfernt Saturday, May 29. 2010Tief in der Nacht: lukubrieren
Vor kurzem bin ich in einem Zeitplan über das Wort "Lukubration" gestolpert. Da ich nie Latein hatte, musste ich erstmal Wikipedia bemühen. Im Rückblick finde ich das eigentlich schade, dass ich das Wort nicht vorher kannte - weil es doch gerade auf die Arbeitsweise der Informatikstudierenden passt (jedenfalls bei mir).
Hier der Auszug aus Wikipedia: Lukubration (lat. lucubrare: bei [künstlichem] Licht arbeiten, "lukubrieren") ist ein veraltetes Fremdwort und bezeichnet das wissenschaftliche Arbeiten bei Nacht. Obwohl (wissenschaftliches) Arbeiten bei Nacht auch heute verbreitet ist (vgl. Nachtmensch), finden die Begriffe Lukubration/ lukubrieren so gut wie keine Verwendung. Thursday, May 27. 2010EXIST-priME-Cup - Zweiter Tag
Gestern ging der zweite Tag vom Planspiel in Dieburg zuende.
Nachdem wir schon drei Perioden am Vortag gespielt hatten (und dabei erfolgreich waren), stellte sich am Anfang des gestrigen Tages die Frage ob wir unseren Vorsprung halten können. Neben dem eigentlichen Planspiel stand dann auch noch eine Präsentation an. Vor einem Vertreter der lokalen Sparkasse und einem Unternehmensberater mussten wir unsere (virtuelle) Firma vorstellen und uns den kritischen Fragen stellen. Dieses simulierte Bankengespräch sollte mit 25% in die Endbewertung eingehen. Unsere Gruppe hatte sich dafür entschlossen das Unternehmen in die GreenDisplay AG umzubenennen und sich damit von den anderen Gruppen hervorzuheben Da wir von Anfang an auf ökologische Produktion und neuste Technologie gesetzt hatten, war es kein Problem hier bei der Präsentation zu überzeugen. Das - ganz nebenbei - wir am billigsten produzieren konnten und genug Kapazitäten hatten, war dann nur noch das i-Tüpfelchen. Die Gruppe, die vor uns an der Reihe war, warnte uns beim Rausgehen aus dem Präsentationsraum, dass die uns auseinandernehmen würden... Allerdings konnte der Kommilitone von der TU und ich beim Vortrag überzeugen, so dass am Ende nur noch ein paar Alibi-Fragen gestellt wurden. Kur danach mussten die beiden Vertreter zugeben, dass sie keine Fragen mehr hätten und von der Präsentation voll und ganz überzeugt wurden Somit stand nur noch die letzte Planspielrunde aus. Die Prognosen gaben an, dass der Markt schrumpf und wir mussten darauf reagieren. Als dann die Ergebnisse an die Wand projeziert wurden, sah man schon, dass ein Unternehmen quasi pleite war. Als unsere Zahlen aufgedeckt wurden, war der Jubel allerdings groß. Trotz geschrumpften Markt konnten wir unseren Marktanteil vergrößern und haben sogar unsere gesamten Lagerbestände verkauft. Der Aktienstand, welcher die restlichen 75% der Endbewertung ausmacht, war dementsprechend gut, so dass wir mit weitem Abstand den ersten Platz erreichten. Als gemischtes Team der Hochschule Darmstadt und der TU Darmstadt ziehen wir nun also in den Professional-Cup ein. Wednesday, May 26. 2010Wahl zum Ältestenrat
Nachdem ich im Januar gefragt wurde, ob ich nicht in den Ältestenrat der Studierendenschaft der Hochschule Darmstadt wollte, war heute endlich der Tagesordnungspunkt im Studierendenparlament (StuPa) dran. Nachdem seit langer, langer Zeit der Ältestenrat nur aus einer Person bestand, stand ich als Kandidant vor dem StuPa. Nach Satzung der Studierendenschaft besteht der Ältestenrat aus drei Personen und muss unverzüglich nachgewählt werden falls die Anzahl Mitglieder sinkt.
Nur leider gab es wieder mal keinen Konsens - im ersten Wahlgang kam es zu keiner Mehrheit. Auf Vorschlag eines Parlamentariers wurde dann ein zweiter Wahlgang vorgeschlagen. Über diesen zweiten Wahlgang wurde dann erneut abgestimmt: 3 Nein, 7 Enthaltungen und 10 Ja Stimmen - also abgelehnt.. Somit gibt es immer noch keinen Ältestenrat. Eigentlich undenkbar das wir seit Monaten und fast schon Jahren ohne Ältestenrat auskommen müssen - immerhin sind die Aufgaben recht wichtig. Der Ältestenrat hat immerhin die Aufsicht und Kontrolle über alle studentische Gremien und Organe: § 23 Aufgaben 1. Der Ältestenrat wirkt darauf hin, dass die Studierendenschaft EXIST-priME-Cup - Fazit erster Tag
Nach acht Stunden Planspiel stand das Ergebnis fest: unser Unternehmen - die DisPlay AG - war erfolgreich
Gespielt wurden drei von insgesamt fünf Perioden (eine Periode entspricht einem Quartal). Da unser Team vom Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt leider unterbesetzt war, wurden wir mit einem ebenfalls unterbesetztem Team der TU Darmstadt (FB1 - also Wirtschaft) zusammengelegt. Mit den nun sechs Personen als Vorstand waren wir in der Lage die anderen fünf Teams für den ersten Tag in den Schatten zu stellen. Was muss man da also genau entscheiden? Folgende "Werte" muss man auf ein Entscheidungspapier festlegen: Preis für jeden Markt (nur ein Produkt, allerdings zwei Märkte) Werbung in Millionen Euro (MEUR) für jeden Markt Anzahl Personal im Vertrieb für jeden Markt Teilnahme an Ausschreibungen oder Lieferungen an Großabnehmer Ausgaben für Corporate Identity in MEUR Anfordern eines Marksforschungsberichts Anzahl Personal in Forschung, Ausgaben in MEUR für Ökologie Relaunch des Produkts oder Neueinführung eines neuen Produkts (das alte wird dann verschrottet) Einkauf von Einsatzstoffen Fertigungsmenge Kauf, Verkauf von Fertigungsstrassen Instandhaltung von Fertigungsstrassen Ausgaben für Prozess-Optimierung und Training des Fertigungspersonals Neueinstellungen/Entlassungen Fertigungspersonal Personalnebenkosten in Prozent (quasi Bonuszahlungen über dem staatlichen Minimum) Kreditaufnahme Dividendenquote Diese ganzen Stellschrauben im Betrieb verändern dann viele Faktoren - und hier wird es schwer und leicht unübersichtlich. Ohne Tabellenkalkulation ist man da leicht aufgeschmissen. Zusätzlich ändern sich die Rahmenbedingungen in jedem Quartal. Mal sind Maschinen billiger einzukaufen und mal darf man nur eine beschränkte Anzahl Personal neu anstellen... Jetzt heißt es nur noch den zweiten Tag zu überstehen und weiterhin so wirtschaften. Dann geht es weiter in die nächste Runde Aber schon jetzt hat sich die Teilnahme gelohnt. Man bekommt einen vereinfachten Einblick in die Funktionsweise eines Unternehmens - viel besser als mir es jemand in einer Vorlesung erklären könnte. EXIST-priME-Cup
ich sitze gerade in Dieburg an der Hochschule und warte darauf, dass der EXIST priME-Cup beginnt. Das ganze ist ein Planspiel initiert vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.
Ziel ist es ein Unternehmen für mehrere Quartale zu führen und alle Entscheidungen zu treffen. Allein das Vorbereitungsdokument umfasst 41 Seiten und gibt einen Überblick über die zu übernehmende Firma. Zwar bezweifel ich, dass wir gegen die Studis aus den Wirtschaftsfachbereichen eine große Chance haben, aber ich bin mir sicher, dass es trotzdem Spaß machen wird. Leider sind wir heute nur zu dritt - unsere vierte Mitspielerin hatte ein Praktikumstermin und der Dozent hat nicht auf Mails bezgl. Praktikumsterminverschiebung geantwortet Aufgrund der Nachfragen: hier der Link zum Planspiel: www.primecup.de Tuesday, May 25. 2010HIS QIS
Seit diesem Semester werden die Studierenden des Fachbereichs Informatik beim Belegen von Sprachveranstaltungen darauf aufmerksam gemacht wie angenehm doch manche Software sein kann.
Zur Erklärung: bei uns am Fachbereich gibt es das Online Belegsystem (kurz: OBS). Eine Eigenentwicklung welche aktiv weiterentwickelt wird. Über das OBS kann ich als Studierender mein gesamtes Studium planen. Neben den üblichen Funktionen wie Platzvergabe, Prüfungsan- und abmeldung sowie persönlicher Stundenplan gibt es nützliche Features wie eine an meinen Studiengang inkl. Vertiefungsrichtung angepasste Übersicht meiner Leistungen. Damit wäre die Welt eigentlich schön wenn sich nicht die Hochschule entschlossen hätte, lieber auf das kommerzielle Modul QIS der Firma HIS zu setzen. Jahre nachdem das OBS in den Produktivbetrieb ging, gibt es dort nun auch ansatzweise vergleichbare Funktionen. Wer nun beispielsweise eine Sprachenveranstaltung hören will, muss nun die Belegung über das QIS vornehmen. Klingt auf dem Papier besser als die Anmeldung per Erscheinen in der ersten Stunde, aber hat doch so einige Tücken. Zuerst einmal hat wohl irgendwer bei der Ergonomie geschlafen. Mal sind Links unterstrichen, mal wechseln sie die Farbe wenn man mit der Maus drüber geht... Ich habe recht lange gebraucht bis ich gefunden habe wo ich Veranstaltungen belegen kann. Dort dann im Auswahlmenü sind sinnigerweise alle Fachbereiche aufgeführt. Nachdem ich mich bis zu den Englisch-Kursen durchgeklickt hatte, erschlug mich förmlich eine Liste von Englischkursen: knapp drei Dutzend Veranstaltungen in einem Semester standen zur Auswahl. Allerdings ist nur ein kleiner Teil für mein Studiengang geeignet - was interessiert mich beispielsweise "Technisches Englisch für FB Maschinenbau"!? Auch kennt das System eigentlich meine Einstufung durch den Englischtest - dennoch bekomme ich Kurse angeboten, in die ich garnicht rein darf.. Als nächstes musste ich feststellen, dass trotz frisch angefangendem Semester die Belegung nicht mehr möglich war. Kurz danach wurde das dann korrigiert und man konnte sich wieder für einzelne Veranstaltungen anmelden. Die Teilnahmequote war eher schlecht (6 "Bewerber" auf 25 Plätze) und so wollte ich in die erste Veranstaltung gehen. Wenn ich da nicht noch den passenden Raum aus den Webseiten des Fachbereichs raussuchen musste - bis zu diesem Zeitpunkt war der Raumplan nicht eingepflegt... Gleichzeitig erhielt ich als Antwort auf meine Fragen ob das mit dem Bewerbungsverfahren so alles korrekt ist, folgende Antwort: Guten Morgen, Bemerkung: hier ist nicht das OBS des Fachbereichs gemeint, sondern die Belegungsfunktion im HIS QIS.. Aha, Kinderkrankheiten. Das würde auch erklären warum man eine Belegungsfrist hinter den Start der ersten Veranstaltung legt. Übrigens ist bis heute kein "Bewerber" (habe ich schon erwähnt wie blöd ich diese Bezeichnung für einen Studierenden finde?) für meinen Englischkurs zugelassen worden... Sprung zum heutigen Tag: nachdem gestern Feiertag war, ist heute (Dienstag) der so genannte Anreisetag - da finden keine Veranstaltungen statt. Somit habe ich erstmal einen Schock bekommen hab: die Termine im QIS scheinen nicht zu stimmen... Ich habe mir den Kalender-Export gespeichert und im QIS steht tatsächlich für den heutigen Dienstag ein Termin drin... Glücklicherweise hat die Dozentin die Termine nochmal im Word-Format ins Moodle gestellt, so dass ich mir sicher sein kann, dass ich morgen früh nicht aufstehen muss. Ein kleiner Blick zeigte dann, dass auch der Feiertag als normaler Veranstaltungstag geführt wird. Damit ist für mich das Verwalten der Veranstaltung aus studentischer Sicht nutzlos. Das Belegungsverfahren war nicht erfolgreich und die Termine nicht korrekt. Was soll ein Stundenplanungs-System denn noch alles falsch machen?? Ach ja, Prüfungsverwaltung! Ich wurde ohne mein Zutun zu einer Prüfung angemeldet. Das QIS gibt mir aber nicht die Möglichkeit mich von dieser Prüfung wieder abzumelden: Für Ihren Studiengang ist eine Prüfungsan- bzw. Prüfungsabmeldung noch nicht möglich. Nicht wirklich konform zu meiner Studien- und Prüfungsordnung... Wenn ich also die Note nicht haben wollte, könnte ich sie einfach anfechten mit dem Hinweis, dass ich mich ja nie angemeldet habe.. Interessant ist auch die Funktion meine erbrachten Leistungen abzurufen - dort ist auch noch mein Bachelor vermerkt. Mal abgesehen, dass ich es datenschutzrechtlich sehr bedenklich finde, dass jeder einzelne Leistungsnachweis noch im zentralen System gespeichert ist (und somit von jeder Menge Personen zugegriffen werden kann), stimmen meine Daten nicht. Ein Fachsemester zuviel ist mir dort vermerkt... Auf der ersten Übersicht kommt dann immer wieder ein Schock - eine nicht bestandene Leistung im Master. Erst im PDF-Ausdruck kann man am Vermerk LO sehen, dass die Note dafür gelöscht wurde. Ich hatte mich damals rechtzeitig von der Prüfung abmeldet, aber trotzdem aufgrund eines Fehlers eine 5 eingetragen bekommen... Da merkt man erstmal wie schön das OBS ist - mit eingepflegten Feiertagen sowie An-/Abreisetage... Mal abgesehen von den ganzen anderen funktionierenden Features. Bleibt bloss zu hoffen, dass sich die Hochschulleitung nicht einmischt und den Fachbereichen die zentrale Lösung aufdrückt. Vielleicht mag das HIS QIS für einige Fachbereiche ein Fortschritt sein (Stichwort: Papierscheine) aber für unseren Fachbereich wäre es in meinen Augen als Studierender ein riesiger Rückschritt.
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Sunday, January 24. 2010Hochschulwahlen sind vorbei
Nach einiger Aufregung, drei Tagen Wahlgang und einer kurzen Auszählung danach sind die Hochschulwahlen wieder rum.
Während ich mich aus allen offiziellen studentischen Ämter zurückgezogen habe, freut sich der Nachwuchs über die Wahlergebnisse (z.B. Masel und Erik). Eigentlich hatte ich ja vor mich komplett zurückzuziehen, aber jetzt wurde ich noch gefragt ob ich nicht in den Ältestenrat möchte. Da ich die Vorbedingung (Erfahrung in studentischen Gremien aber kein Amt mehr inne haben) erfülle, hab ich mich überzeugen lassen und werde mich wohl in der nächsten Sitzung vom Studierendenparlament (StuPa) zur Wahl stellen. Ob ich tatsächlich gewählt werde ist aber noch offen. Zwar sind die Informatiker nach langer Zeit mal wieder mehr im StuPa vertreten, aber der Wahlkampf der neuen Liste "Die Informatiker" hatte einen faden Beigeschmack. Ohne groß ausschweifen zu wollen hier eine Kurzdarstellung: Wahlplakate wurden auf Anweisung von Mitarbeitern des Fachbereichs durch Studierende abgehängt (Gründe waren z.B. fehlende Stempel, Brandschutz etc). Trotz Mitteilung an die Listenführer kamen dann Vorwürfe wie "Nicht demokratisches Verhalten", "Straftat" und noch andere unschöne Sachen. Gleichzeitig wurde der Informatiker-Liste vorgeworfen auf die freien Plätze ihre eigenen Plakate aufgehangen zu haben - nur leider waren deren Plakate zum Zeitpunkt des Vorwurfs noch in der Post... Gleichzeitig wurde der Wahlkampf der Informatiker Liste durch eine Entscheidung des Präsidiums unterdrückt. Allerdings scheinbar nicht willentlich oder explizit auf den Wahlkampf ausgerichtet. Noch eine Woche vor der Wahl gab es eine freie Mailingliste über die alle Studierenden zu erreichen waren. Durch Mails wie "Ich suche Nachmieter für eine Wohnung" wurde das Senden-Recht an diesen Verteiler auf einige offizielle Absender beschränkt - nur leider wurden die Fachschaften und Listenführer vergessen. Das ganze Spiel ging dann hoch bis zur Präsidentin und es gibt nun wahrscheinlich im März ein Treffen mit Justiziar, Wahlvorstand, AStA und StuPa zu dem ich dann auch noch eingeladen wurde. Hoffentlich entsteht dann eine Wahlordnung die klar klärt welche Rahmenbedingungen im Wahlkampf vorgegeben werden.
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Wednesday, December 9. 2009Die Presse und der Bachelor
In der letzten Zeit ist ja mal wieder die Bachelor-Master Umstellung (Bologna Prozess) negativ in der Presse. Ursache ist hier wohl vor allem die studentischen Aktivitäten im Rahmen des Bildungsstreiks.
Ganz untergegangen ist aber leider ein erfreuliches Ereignis: der Bachelor-Studiengang an unserem Fachbereich der Hochschule Darmstadt feierte sein zehnjähriges Bestehen - gemeinsam mit dem Kooperativen Studiengang Informatik (KoSI). Interessant ist dabei, dass damals, 1999, es noch keine Akkreditierung gab. Die ASIIN beispielsweise wurde zwar 1999 gegründet, aber erst im Jahre 2000 vom Akkreditierungsrat akzeptiert. Das macht es wohl sehr deutlich, dass unser Fachbereich sehr früh am Start war. Was ist jetzt als Studierender nicht begreife: warum wird nicht mal positiv Werbung gemacht? Denn eins ist sicher: nach zehn Jahren und vier Versionen sind die Kinderkrankheiten ausgemerzt und es wird nur noch optimiert. Eine Zeitungsüberschrift: Einer der ersten Bachelor-Studiengänge in Informatik feiert sein zehnjähriges Jubiläumwäre doch mal toll. Muss man denn immer alles schlecht reden? Ich mag zwar jetzt nicht den Politiker spielen, aber warum macht weder die Hochschule Darmstadt noch das Land Hessen (bzw. das HMWK) damit Werbung? "Hier Leute, wir haben auch Beispiele wie eine erfolgreiche Bachelor-Umsetzung sein kann"... Es könnte so schön sein, aber die Realität sieht anders aus. Gerade mal ein Zeitungsartikel online mit der Einladung zum Tag der Offenen Tür sowie einen Papierartikel habe ich bislang gefunden. Selbst auf den Seiten der Hochschule wo für einige Tage ein kleines Banner zu sehen war, ist nichts mehr zu finden. Damit redet man im Endeffekt nicht nur den Bachelor schlecht sondern auch alle Absolventen mit einem solchen Grad. Monday, October 26. 2009Evaluation
Heute stand das zweite Treffen der Evaluationskommission an. Beziehungsweise das zweite Treffen seitdem ich in der Kommission bin.
Los ging es um 13 Uhr und es zog sich bis zum geplanten Ende um 16 Uhr. Die Aufgabe: eine neue Satzung zur Evaluation verfassen. Mittlerweile haben die Fachbereiche ihre Rückmeldungen abgegeben und die müssen nun beachtet und eingearbeitet werden. Das Problem: nach drei Stunden hatten wir erst drei Paragraphen fertig. Und diese Paragraphen umfassen gerade mal Geltungsbereich, Ziele, Instrumente der Evaluation sowie die Anfänge der eigentlichen Evaluation: Gesamtbewertung eines Fachbereichs. Der große Teil - das WIE, also das Verfahren - steht noch aus... Dennoch kommt es zu vielen Verbesserungen: Ergebnisse müssen hochschulöffentlich im Intranet bereit gestellt werden. Ein Zwang zur Veröffentlichung von groben Ergebnissen im Internet konnten wir leider nicht reinbringen. Der Evaluationsfachbereichsausschuss hat nun zwei Professoren, ein Mitarbeiter (der im Lehrbetrieb tätig sein muss) und zwei Studierende. Über die anderen Verbesserungen versuche ich in der nächsten Zeit zu schreiben. Das ist ja Bestandteil der noch offenen Paragraphen... Aber es ist noch viel zu tun. Vor allem wenn man mal zu benachbarten Hochschulen schielt - z.B. zu der Hochschule RheinMain. Dort werden eben nicht nur Lehrveranstaltungen evaluiert sondern auch die allgemeinen Rahmenbedingungen an der Hochschule. Außerdem werden die Absolventen befragt und diese Ergebnisse sogar online gestellt. Die Anwesenheit war übrigens prägend: QM-Beauftragter, Vorsitzender des Ausschusses, Vizepräsident und dann die vier Informatiker: Mitarbeiter, Professor und zwei Studierende. Na ja, bei uns funktioniert die Evaluation auch - es ist immer wieder spannend zur Evaluationszeit beim QM-Beauftragten im Büro vorbeizuschauen und die Stapel der Papierbögen pro Fachbereich zu vergleichen. Während bei einigen Fachbereichen nur ein paar Centimeter liegen, ist beim Fachbereich Informatik schon der zweite Stapel im Regal angefangen. Auch die Fachschaft hat gerade wieder eine Umfrage für alle Master-Studierende am Fachbereich gestartet. Uns interessiert wie das Angebot im S-Katalog wahrgenommen wird. Ich bin als studentischer Vertreter im Senatsausschuss Evaluation. Somit ist das meine studentische Meinung und ich mache diese Äußerungen als Student und nicht als Mitarbeiter des Fachbereichs. Gleichzeitig ist alles Work in Progress.
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Tuesday, October 6. 2009Wintersemester 2009/2010
Derzeit läuft noch die Erstsemestereinführung - am Donnerstag geht es dann wieder mit Vorlesungen los.
Auf mein Programm stehen drei Vorlesungen: Architektur von Datenbanksystemen Ausgewählte Themen der IT- Sicherheit Security Protocols and Infrastructures (english) Mal sehen ob ich die auch bekomme - die Überbelegung ist mal wieder recht hoch... Gleichzeitig kamen heute die Noten für den zweiten Klausurtermin bei der Vorlesung "Aktuelle Datenbanktechnologien". Mit 1,0 ist diese für mich sehr gut ausgefallen Somit ist mein Schnitt mittlerweile bei 1,16 - sobald aber die Theoriescheine dazu kommen, wird dieser schnell wieder sinken. Allerdings ist jetzt schon hart zu sehen wie eine 1,5 reinhaut und den Schnitt runter. In zwei Semestern habe ich nun 29,5 CPs geschafft. Für ein normales Studium zu wenig, aber genau passend für mein Teilzeitstudium. Jetzt brauche ich nur noch Projekt Systementwicklung anerkannt bekommen und ich habe mein Pensum überboten Friday, October 2. 2009Untersuchen, Planen, Konzept aufstellen
Hier in Darmstadt ist der Wohnraum mal wieder eng. Viele Studienanfänger beschweren sich, dass sie keine bezahlbare Wohnung finden. Jetzt überlegt sogar schon ein AStA als Protestaktion einen Wohnwagenpark aufzustellen. Damit könnten die Ersties vorerst eine "Wohnung" bekommen und es würde öffentlicher Druck auf die Stadt ausgeübt werden.
Gleichzeitig kam bei uns in der Fachschaft die Frage auf, was denn mit den alten Ami-Siedlingen ist, die ja mittlerweile aufgegeben wurden (siehe auch FAZ: Kasernen in schönster Villenlage). In dem alten Artikel steht noch zu Anfang: 31. August 2007 Auf Darmstadts Stadtbaurat Dieter Wenzel (SPD) und seine Mitarbeiter kommt in den nächsten zwei bis drei Jahren viel Arbeit zu. Also habe ich mal eine Anfrage als Fachschaft an die Städteplaner geschickt. Eine Woche später traf die Antwort per Mail ein. Diese muss man sich auf dem Mund zergehen lassen - da wird erst untersucht, dann geplant, Konzepte aufgestellt und dann erst weiß man welche Nutzergruppen dort wohnen sollen: Ihre Nachfrage nach Möglichkeiten Wohnraum für Studenten und Was die BImA da alles im Angebot hat und wie die das sich schon alles vorstellen, kann man in ihrer Broschüre für Hessen nachlesen. Da sieht man auch das Potential: Jefferson-Wohnsiedlung: ca. 34 ha, drei Wohngebäude mit 117 Appartements und zwei Unterkunftsgebäude mit über 140 Zimmer Lincoln: 33 Wohnhäuer mit 588 Wohneinheiten auf rund 24 ha. Griesheim-Airfield: rund 22,4 ha mit eigenem Heizkraftwerk - das soll wohl Gewerbegebiet werden Sunday, September 27. 2009Rechenschaft?
Jemand aus unserer Fachschaft (genauer: ein gewähltes Fachschaftsratmitglied) hatte den Zuständigen für einen Teilbereich der Fachbereichshomepage (genauer: Liste der Publikationen) angeschrieben mit der Bitte seinen Bereich mal wieder zu aktualisieren. Eigentlich nichts ungewöhnliches - solche Mails gehen immer wieder mal raus wenn wir im Rahmen der Fachschaftsarbeit (in dem Fall das ESE-Heft auf den aktuellen Stand bringen) alte oder gar veraltete Informationen finden.
Die Antwort möchte ich euch nicht vorenthalten: (1) Sie haben völlig recht. Die Seite wurde vor elf Monaten zuletzt aktualisiert. Vielen Dank. Als ich diese Antwort das erste Mal gelesen habe, konnte ich es erst nicht ganz erfassen. War die Anfrage zur Aktualisierung zu unfreundlich? Klar, es kann unangenehm sein wenn man eine Mail bekommt, dass man scheinbar seine Arbeit nicht gemacht hat, aber hier geht es auch um die Außendarstellung des Fachbereichs. Zwar hat die Fachschaft keinen Auftrag laut HHG sich um die Außendarstellung zu kümmern, aber wir haben doch ein Interesse, dass sich unser Fachbereich im Internet gut darstellt. Eine Publikationsliste mit Überschrift 2007 erscheint mir gerade bei der Informatik als zweifelhaft - bei uns ändert sich doch soviel. Vor allem wenn man mal zu anderen Informatik-Fachbereichen rüberschielt - wie z.B. zum Nachbarn: TU Darmstadt. Ich erinnere mich noch an die Diskussionen im Rahmen des Evaluationnetzwerks Wissenschaft, dass FHs für ein Promotionsrecht immer noch die wissenschaftliche Öffentlichkeitsarbeit als Hindernis haben. Jetzt verstehe ich manche Argumente... Na ja, jetzt sollen unsere studentischen Vertreter im FBR das mal ansprechen. Die Fachschaft wird von manchen Zuständigen ja (leider) scheinbar nicht ernst genommen. Update: eine Woche vor dem FBR ging nun eine Mail rum, dass der Zuständige darum bittet, ihm die aktuellen Publikationen zuzuschicken. Also hat es wenigstens was bewirkt.
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