Tuesday, August 24. 2010Anonyme Bewerbungen
Seit einigen Tagen geistert ja die Idee der anonymen Bewerbungen durch die Politik.
Das ganze erinnert mich an meine Zeit als Studierender in einer Berufungskommission für eine neue Professorenstelle. Deswegen kenne ich auch die andere Seite einer Bewerbung - das Auswahlverfahren. Aus genau diesem Grund aber bin ich so verwundert warum sich Interessengruppen noch nicht groß in die Diskussion über die anonymen Bewerbungen eingemischt haben. Wie für jeden offensichtlich ist, herrscht an unserem Fachbereich ein Frauenmangel - sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Professoren. Wenn man diesen Mangel nun beheben möchte, muss man doch eigentlich mehr Frauen einstellen. Also quasi das Ungleichgewicht auf der aktuellen Beschäftigungsseite mit einem Vorteil für Frauen im Bewerbungsverfahren kompensieren (das gleiche gilt natürlich auch für andere Gruppen). Natürlich immer unter der Maßgabe der gleichen Qualifikation. Aus genau diesem Grund kenne ich bei unseren Stellenausschreibungen folgenden Anhang: An der Hochschule Darmstadt besteht ein Frauenförderplan. Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, die Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des Frauenförderplans zu beseitigen, ist die Hochschule Darmstadt an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Sollte also ein solcher Ansatz auch bei uns an der Hochschule zum Einsatz kommen, würden auf einmal während der Sichtung alle Beauftragten ausgeschlossen werden. Vielleicht sogar ein angenehmer Aspekt, aber es würde die ganze Diskussion auf einen späteren Termin verlagern. Vielleicht sogar noch schlimmer - wenn ich bei einer Frau eine Lücke im Lebenslauf finde ist das ok, aber bei einem Mann macht man sich schon Gedanken (sehr wenige nehmen ja Vaterschaftsurlaub). Welche Personaler würde dann nicht gleich alle Bewerbungen mit Lücken bei der Vorselektion rauswerfen? Und er muss nicht mal Angst vor der Frauenbeauftragten haben - immerhin kennt er das Geschlecht ja nicht und wirft auch Männer aus. Außerdem halte ich das ganze nicht überall für praktikabel. Wenn ich eine Liste der Bewerber und die Hand bekomme, dann steht da bei Professoren ihr Promotionsthema. Das ist recht eindeutig und nicht so leicht zu anonymisieren. Die Prioritätenliste steht sowieso erst nachdem die Bewerbungsgespräche geführt wurden. Somit ist die Forderung nach anonymen Bewerbungen (bzw. anonymen Bewerbungsverfahren) für mich nur eins: der Vorwurf man würde unfair selektieren. Abgesehen von Vitamin B was weiterhin möglich sein wird, ändert sich also in meinen Augen nicht viel. Das eigentliche Problem (zumindestens im akademischen Bereich bei naturwissenschaftlichen Fächern) ist doch ein anderes: wir haben viel zu wenige weibliche Absolventen oder gar schon viel zu wenige Studienanfängerinnen. So wundere ich mich nicht, dass sich zu wenige Frauen auf eine Professorenstelle bewerben. Wenn dann die passende Qualifikation gegeben ist, habe ich nichts gegen eine weitere Professorin am Fachbereich Neue alte Hardware
Wie überall kommt es bei mir auf der Arbeit auch vor, dass man sich nur noch an den Kopf greifen kann. Über das meiste darf ich leider nicht schreiben, so dass nur einzelne, gefilterte Artefakte ab und zu von mir gebloggt werden.
Heute mittag kam eine erwartete Lieferung an - Network Management Cards von APC. Mit diesen kleinen Einbaukarten kann man die USVs über das Netzwerk verwalten. Sehr nützlich wenn man viele USVs über mehrere Gebäude verteilt hat und nicht immer einen Server zur Hand der die USV über die serielle Konsole abfragen kann. Nach dem üblichen Einbauprozedere (USV ausschalten und stromlos machen) stellte ich beim Konfigurieren fest, dass ich mich nicht an der Karte anmelden konnte. Standardmäßig kommt man mit apc/apc rein - nur diesmal nicht. Jedenfalls keine große Gedanken darüber gemacht und um schnell weitermachen zu können, die Passwort Reset Anleitung von APC gesucht. Kurz danach war ich auf die Karte verbunden und wunderte mich um so mehr. Im Gegensatz zu den bislang eingebauten Karten fand ich eine fertige Konfiguration unter einer alten Firmwareversion vor. Die erste Karte meldete sich mit: Name : V0299001 und weiter mit folgender Netzwerkkonfiguration: Network started. Manual settings are in use. Bei einer zweiten Karte zeigte sich dasselbe Bild: eindeutig eine gebrauchte Karte. Sehr interessant war dann ein Blick auf "About System": Manufacture Date : 11/14/2003 Mit Blick auf diese Daten und Verkauf der Karten als "Bulk" kriegt der Händler jetzt Ärger. Merke: IPMI ist kein OOB Management
Gerade habe ich mal wieder festgestellt wie schön früher die Server mit eigener, dedizierter Management-Netzwerkkarte waren. Halt echtes Out-Of-Band Management (OOB) - solange Strom da war, konnte man sich einloggen und den Server verwalten (was mit IPMI so alles machbar ist, findet man z.B. hier: "Managing Dell PowerEdge Servers using IPMItool").
Heutzutage haben die Server die ich benutze (Dell) ein IPMI-Modul, das über die die normale onBoard-Netzwerkkarte angesteuert wird. Nachdem der alte Treiber im 2.6.26er Kernel Probleme mit dem IPMI hatte, klappte nach einiger Zeit alles unter 2.6.32. Nun wollte ich noch beide Netzwerkkarten bündeln - da ich nicht mehr vor dem Rechner stand, war natürlich die Überlegung dies über die IPMI Serial over LAN (SOL) Schnittstelle zu tun. Im Hinterkopf hatte ich: da kann ich ja die Netzwerkdevices runterfahren, weiterarbeiten und wieder als Linux-Bonding hochfahren. Also SOL geöffnet: ipmitool -I lanplus -a -U root -H und angefangen zu arbeiten.. Leider war der Traum zu schön: ifconfig eth0 down ... und der Server war nicht mehr erreichbar - inkl. IPMI SOL Scheinbar fährt der Treiber bzw. Linux-Kernel die Netzwerkkarte so runter, dass kein IPMI mehr geht. Ein eingstelltes Failover auf die zweite NIC scheitert auch offensichtlich... So arbeite ich dann erst morgen am Server weiter Wednesday, August 18. 2010Arbeiten auf einer Baustelle
Seit Anfang des Monats starten endlich die Bauarbeiten am Gebäude D10. Wer die letzten Wochen nicht mehr in der Hochschule war wird überrascht sein wie das ehemalige Druckergebäude mittlerweile aussieht:
Ich musste schon mein Büro räumen und hausiere gerade im InCarMultimedia-Labor. Leider ist es auch dort ein wenig lauter. Ansonsten ist nur noch die Frage offen ob die Umbauarbeiten bis Vorlesungsanfang beendet sind - wenigstens im Bereich der Labore. Da der Haupteingang wohl nicht fertig sein wird, müssen die Studis immerhin schon mal einen großen Umweg machen - da sollten dann wenigstens die Labore nutzbar sein Eine Lektion: auch mal Projekte gegen die Wand fahren lassen
Bei dieser Sache bin ich zweigespalten. Grundsätzlich bin ich jemand der gerne hilft - insbesondere wenn ich sehe, dass etwas schief läuft.
Irgendwann stellt man aber fest, dass diese Verhaltensweise gleich mehrfach kontraproduktiv ist. Zuerst einmal stellt man fest, dass diejenigen, die Arbeit "wegschaffen", immer mehr Arbeit aufgehalst bekommen. Man könnte fast sagen, dass die Arbeit geradezu von denen angezogen wird. Zum anderen ändert sich bei so einer Aufgabenverdrängung nichts am grundsätzlichen Problem. Selbst wenn man auf dieses Problem aufmerksam macht, wird die Arbeit aus Sicht der Vorgesetzten immer noch erledigt. Am Ende steht man selber noch als der Buhmann da weil man auf eigentlich offensichtliche Probleme aufmerksam macht. Also kommt man - wie ich - irgendwann zum Entschluss, dass nicht immer alles so laufen muss wie es eigentlich könnte. Als ich das dann einem Professor erzählte, sagte er da draufhin "Glückwunsch - ich habe das erst später gelernt". Eigentlich ist das schade - weil im Endeffekt kommt es fast immer zum Punkt Geld. Projekt XY wird gegen die Wand fahren und ein paar Tausend Euro Schaden verursachen? "Nicht mein Zuständigkeitsbereich".. Diese Antwort fand ich früher immer blöd - jetzt kann ich sie verstehen. Solange man als Angestellter nicht den Anreiz hat das zu retten - warum sollte man es tun? Natürlich ist das gerade in kleinen Firmen anders, aber sobald die Firma eine gewisse Größe erreicht wo der Chef nicht mehr alles überblicken kann, kann sowas schnell entstehen. Dennoch tut es einfach weh wenn man manche Projekte sieht... Friday, June 18. 2010Offene Zukunftsplanung
Seit fast 16 Monaten arbeite ich nun für die Hochschule Darmstadt am Fachbereich Informatik. Somit ist das Ende absehbar - die Stelle ist auf 2 Jahre befristet.
Die Frage, die sich nun stellt, ist einfach: was will ich danach machen. Hier geht es mehr darum was ich wirklich machen will und nicht was ich machen kann. Immerhin gibt es ein paar Möglichkeiten. Zuerst einmal besteht die Option, dass die Stelle verlängert wird. Das ist aber abhängig von diversen Faktoren - insbesondere aber vom Sparzwang im Land Hessen. Das ist aber wiederrum kein Faktor ob ich das machen will. Ich weiß auf jeden Fall schon mal, dass ich auf Dauer nicht hier im öffentlichen Dienst glücklich werde. Momentan bin ich jedenfalls ein wenig gefrustet. Schon damals hat mir eine gute Freundin abgeraten in den öffentlichen Dienst zu gehen - mittlerweile weiß ich auch warum Bei der Wahl einer anderen Anstellung besteht das Problem, dass ich weiterhin studieren werde. Zwar ist auch hier das Ende in Sicht, aber ich liege noch sehr gut in der Zeit. Durch das Teilzeitstudium bin ich im vierten Semester gerade erst bei Halbzeit. Je nachdem wie ich das Master Projektsystementwicklung absolvieren kann, wäre ich auch schon schneller fertig. Falls eine solche Anerkennung meiner Arbeit und den restlichen Scheinen funktioniert, kann ich mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses auch gleich mit der Master-Arbeit anfangen. Hier liegt der nächste Knackpunkt: die Master-Arbeit ist in Vollzeit zu erstellen - also kein Teilzeitjob nebenbei wenn man sich auf die Arbeit konzentrieren will. Aus diesem Grund baue ich mir gerade ein kleines Finanzpolster auf. Tuesday, May 25. 2010Urlaub
Urlaub - wer mich kennt weiß, dass ich so was selten mache.
Zur Zeit bin ich aber in einer Art Zwangsurlaub.. Hätte ich meinen Resturlaub aus 2009 nicht genommen, wären 11 Urlaubstage verloren gegangen. So sehr liebe ich das Arbeiten dann nicht, dass ich freiwillig auf Urlaub verzichte Somit habe ich nun seit dem 30. April Urlaub. Bis zum 28. Mai bin ich also mal nicht am Arbeitsplatz zu finden Eine sehr gute Maßnahme war das Entfernen sämtlicher beruflicher Zugänge vom Notebook - also effektiv den private SSH Key für die Server. Da die Passwörter sowieso automatisch generiert wurden, kenne ich die nicht auswändig und war somit voll und ganz ausgesperrt. Für den Rest musste ich nur meinen Benutzer aus den Berechtigungsgruppen entfernen und schon war jede Versuchung doch sich mal einzuloggen im Keim erstickt. Dennoch fällt es mir schwer auch mal einen Systemausfall zu bemerken (ich habe vergessen die Monitoring-Mails abzuschalten) und nichts dagegen machen zu können. Die erste Aktion war übrigens ein Besuch beim lokalen Hardware-Dealer: eine neue CPU, Mainboard, RAM und Grafikkarte musste her. Noch ein paar Tage und der Urlaub ist rum - nur was mache ich mit dem Jahresurlaub von 2010? Monday, November 30. 2009Unverschämte Studis beim Parken
Das hier fällt in die Kategorie ohne Worte: nachdem in der letzten Zeit die Parkplatzsituation am Fachbereich ein wenig angespannt war (wohl auch weil die Schranke immer wieder offen war), hat ein Labing zwei Studis beim Parken vor dem Gebäude wieder vom Parkplatz verwiesen..
Eigentlich sollte man da verstehen, dass man als Studi kein Recht hat dort zu parken sondern sie einfach geduldet werden solange es genug Parkplätze gibt. Insbesondere wenn nachmittags oder abends jemand dort parkt würde ich nichts dagegen sagen. Nachdem der Labing ins Gebäude verschwunden ist, stand ein weiterer Labing, der Dekan und ich noch vorm anderen Gebäude und unterhielten uns. Kurz danach fuhr der Studi einfach wieder durch die immer noch offene Schranke. Dumm nur, dass wir die Situation vorher mitbekommen haben. Auf das Winken, dass sie wieder fahren sollen, folgte aber keine Reaktion. Als der Fahrer dann ausstieg, meinte dieser dann, dass sie ja hier parken dürften - immerhin wären sie Mitarbeiter. Als dann meinem Kollegen der Kragen platzte, stelle sich heraus, dass beide als Tutoren beschäftigt sind.. Mit ein wenig Zurechtweisen sind beide wieder eingestiegen und haben den Hof verlassen. Es ist mir nicht bekannt von welchem Fachbereich die beiden waren Manchmal muss man sich doch echt fragen wie dreist man sein kann. Es ist die eine Sache einfach reinzufahren und zu parken aber eine andere dann rumzulügen. Saturday, June 27. 2009Intel Active Management Technology
Zu meinen Aufgabengebiet im Fachbereich gehört die Absicherung des Netzwerks. Im Zuge dessen werden wir die öffentlichen Netzwerkports auf 802.1x (auch dot1x genannt) umstellen. Die Technik dahinter ist recht simpel und auch schon weit verbreitet - immerhin basiert auch WPA(2)-Enterprise darauf.
Nur haben wir ein großes Problem: die Switches (Linksys SRW2048) können keine Guest oder dynamischen VLANs. Das bedeutet es gibt nur 0 und 1 - entweder der Rechner bekommt Netz oder keins. Während die fehlenden dynamischen VLANs mit unterschiedlichen Ports ausgeglichen werden können (an Dose xy kann sich nur ein Dozent anmelden), ist das Fehlen von Guest VLAN ein großes Ärgernis für Labore. Automatische Rechnerinstallationen per PXE sind damit erstmal nicht mehr möglich. Die aktuelle Lösung ist eine Webschnittstelle über die dot1x ausgeschaltet werden kann, aber das ist nicht wirklich schön. Auf der Suche nach einem Arbeitsplatzrechner bin ich dann über "Intel Active Management Technology" (AMT) gestolpert. Das ganze ist ein Chip auf dem Mainboard, welcher unabhängig vom Betriebssystem agiert. Man kann sogar den Rechner über das LAN steuern. Aber das beste Feature für unser Problem ist ein dot1x Authenticator. Schon bevor das Betriebssystem bootet kann der Chip sich gegenüber dem Switch authentifizieren und ermöglicht PXE. Jetzt teste ich das demnächst aus und falls es so wie gewünscht funktioniert, haben wir eine Anforderung für die neuen Laborrechner Große Anschaffungen
In der letzten Woche war ich quasi nur mit Angebote einholen. Ein paar für die Arbeit und eins für die Fachschaft
Es ist schon ein komisches Gefühl innerhalb von einer Woche mehr zu bestellen als man Jahresgehalt hat. Die Regel mit den drei Angeboten produziert zwar viel Arbeit, aber wenn man mal die erste Version und die letzte der Angebote betrachtet, merkt man wofür man gearbeitet hat. Als wir dann auch noch festgestellt haben, dass wir eigentlich noch einen großen Serverschrank brauchen, habe ich kurzerhand noch einen ausgehandelt. Angebote werden dann gut, wenn der Vertriebler auf der anderen Seite dies erstmal genehmigen lassen muss Dennoch war ich erstaunt wie viel Rabatt wir als Hochschule erstmal pauschal bekommen. Bei einem Lieferanten war dies sogar der Sprung vom teuersten (online-Preis) zum billigsten Angebot (das ausgehandelte Endangebot). Gleichzeitig stelle ich fest, dass der frühere Vertriebler bei demselben Lieferanten absolut unfähig war. Mittlerweile ist alles bestellt und die nächste Woche wird quasi ein vorgezogenes Weihnachten. Die Studierenden bekommen einen größeren Leihnotebookpool (das ging über die Fachschaft, weil die die Gelder beantragt hat) und viel mehr Speicherplatz auf dem zentralen Server. Gleichzeitig wird die Serverinfrastruktur des Fachbereichs ein wenig aufgestockt. Ich bin auf jedenfall gespannt auf die Performance vom neuen Xeon X5550 Prozessor. Durch die veränderte Architektur wurde der Bottleneck FSB beseitigt. Für QuickPath Interconnect (QPI) hat Intel gut bei AMD abgeguckt Dennoch ist es ein wenig komisch CPU-Leistung in GigaTransfers/s zu messen - da war ich erstmal verstutzt und musste nachlesen was das überhaupt bedeutet. Gerade für Virtualisierung sollte das neue Design viel bringen. Saturday, February 21. 2009Final Step
Gestern war es soweit: ich habe meinen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben
Ab dem 02.03.2009 bin ich dann Angestellter der Hochschule Darmstadt am Fachbereich Informatik. Mein Aufgabengebiet umfasst die Mitwirkung bei der Konzeption und Umsetzung eines Netzwerk-Sicherheitskonzepts, Konzeption und Installation eines gesicherten Internetzugangs und Realisierung einer internetbasierten Kommunikation zwischen Studierenden und Betreuern im Fachbereich Informatik. Das ganze ist eine halbe Stelle (genauer: 47,62%) und dient der Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre. Auch wenn im Moment der Papierkram recht nervig ist, freue ich mich auf die neue Stelle Tuesday, February 3. 2009Ein Schritt weiter
Nachdem ich letzten Freitag meine Bewerbung abgegeben habe, weiß ich nun, dass es nur eine Bewerbung gab
Wenn nichts mehr unvorhergesehenes geschieht, bin ich ab 01.03. Mitarbeiter am Fachbereich. Das mir nicht langweilig werden wird, zeigt sich schon an der groben Vorabplanung was alles ansteht. Dennoch wird mir der Wechsel nicht unbedingt leicht fallen. Neun Jahre in der alten Firma gehen nicht spurlos an einem vorbei. Damals noch in der Schulzeit hat mir meine Arbeit dort so einige Rückhaltung gegeben. Ich blickte aber trotzdem mit Zuversicht in die Zukunft Friday, January 30. 2009Next Step
Heute habe ich meine Bewerbung auf eine Mitarbeiterstelle an der Hochschule Darmstadt abgegeben
Das Themengebiet ist sehr interessant: IT-Sicherheit am Fachbereich, sichere Bereitstellung sowie Betreuung des Internetzugangs für Studierende und Einführung von E-Mail-Verschlüsslung. Als halbe Stelle mit BAT IVa auch nett bezahlt - jedenfalls für öffentlichen Dienst. Somit beginnt demnächst der nächste Schritt in meiner Laufbahn. Sunday, January 25. 2009Inplace Hardwareupgrade
Und endlich ist ein arbeitsamer Tag vorbei. Am Samstagmittag ging es los: ein Dateiserver sollte neue Hardware verpasst bekommen. Da das Gehäuse mit vielen HDD-Slots versehen ist und drei Netzteile hat. Außerdem hat die Hardware in letzter Zeit Mucken gemacht. Erst sah der RAID-Controller sich nicht in der Lage ein RAID1 wieder zu initialisieren. Später war die Performance grottenschlecht und keine Ursache weit und breit zu finden. Weiterhin gab es keine Treiber für Windows 2008 mehr - das System war ja auch über fünf Jahre halt.
Also wurde ein neues Mainboard, Quad-Core CPU, RAM und RAID-Controller bestellt und heute dann eingebaut. Jeder, der schon mal an einem Server gebastelt hat, wird wissen, dass in solch einem Rackgehäuse kaum Platz ist. Erst recht wenn es eine 16er HDD-Backbone zu verkabeln gilt. Leider hat 3ware die Kabel geändert: jetzt gibt es nicht mehr einzelne Kabeln pro SATA-HDD sondern eine Kabelpeitsche. Zwar eigentlich recht sinnig, aber das bedeutet man muss alle SATA-Kabel neu ziehen. Nach einigen Stunden war dann die Installation komplett fertig und es ging an die Installation. Über den Ärger mt der 3ware Firmware hab ich ja schon geschrieben. Nachdem nun alles fertig ist, muss ich sagen, ist die Geschwindigkeit wirklich nett. 30MB/sek sind kein Problem und produzieren noch nicht mal merkenswerte CPU-Last. Und das während noch ein anderes RAID5 ein Rebuild durchführt (Spare Disk ist angesprungen)... Ich glaube außerdem, dass da eher meine lokale Festplatte gebremst hat Jetzt fehlt noch ein wenig Software wie Backup-Agent, SVN-Server etc und das System ist wieder voll da. Aber dafür gibt es ja noch den Sonntag Wednesday, November 15. 2006Übernahmechaos - ein paar Monate später
Schon einmal habe ich über das Übernahme und das daraus entstandene Chaos berichtet.
Heute war es wieder soweit: ich hatte durch die Installation eines neuen Notebook und Installieren der neuen Sicherheitsupdates genug Zeit und Lust auf einen Anruf Erster Anruf ging an die 0800er Nummer, die auf der Versatel-Homepage unter Kontakt stand. Dort bekommt man die Auswahl vom Sprecher:
Wählt man die 1 für "Schon Kunde" bekommt man eine neue Nummer genannt - diesmal eine 0180-5er Nummer, also nicht mehr kostenfrei. Dort angerufen bekommt man gesagt, dass man eine veraltete Nummer gewählt hat Danach soll man seine eigene Telefonnummer eingeben. Eigentlich sollte man dann annehmen, dass sich daraus alle nötigen Informationen ergeben, aber nach ein paar Minuten Warteschleife bekommt man die Frage (das erste mal mit einem richtigen Menschen verbunden) in welchem Bundesland man denn wäre.. Nach ca 10min Warteschleife für die nötige Weiterverbindung bekommt man dann gesagt, dass man an der falschen Hotline angenommen ist. Für Geschäftskunden ist wieder eine 0800er Nummer zuständig Dort angerufen war erstmal besetzt. Beim zweiten Versuch konnte man nach 15min Warteschleife endlich mit jemanden sprechen, der einem wenigstens ein bißchen weiterhelfen konnte. Der versprochene Rückruf für heute fand allerdings nicht statt Wednesday, November 1. 200664bit - endlich mal genutzt
Ab heute läuft der erste von mir betreute Server mit mehr als 4GB RAM (um genauer zu sein: mit 6GB)..
Grund ist die steigende Anzahl virtueller Maschinen, die alle ihren RAM wollen Aber die Vorteile der Virtualisierung sind viel größer als der Nachteil, dass man viel RAM braucht.. Jetzt habe ich nur Angst, dass irgendwann der I/O-Throughput nicht mehr ausreichen wird und ich ein SAN oder so brauch Wednesday, September 20. 2006Ärger mit WSUS
Heute war mal wieder so ein Tag wo irgendwas schiefgehen muss. Gestern kam neue Hardware – endlich den Domänencontroller auf aktueller Hardware fahren (statt auf Dual P3 500Mhz)
Dies ist nebenbei bemerkt der erste Server mit einer nicht-Intel CPU: ein AMD Opteron… Gestern also noch schnell Windows 2003 R2 in der 64bit Variante installiert (mit der 32bit Variante würde ich bei der nächsten RAM-Aufrüstung schon Probleme bekommen – und hey es sind 64bit). Eigentlich nicht das Problem, da ich schon drei Server auf 64bit fahre (Datenbank und Virtual Server Hosts). Zwar gibt es bei 64bit noch einige kleinere Probleme, aber bislang konnte man die alle lösen Doch dann kam ich auf die Idee auch den WSUS (quasi Windowsupdate im Intranet) auf den neuen Server umzuziehen. Als Vorbereitung wollte ich den WSUS endlich auf dem alten Server auf SP1 hochpatchen, damit ich endlich MS-SQL 2005 richtig als Backend benutzen kann. Also schnell den Patch runtergeladen, per doppelklick gestartet und mir den Dialog angeguckt: ok – erst will er scheinbar die alte Instanz deinstallieren. Eigentlich nichts ungewöhnliches, da einige Setupprogramme erstmal eine saubere Basis schaffen wollen. Man konnte sogar extra wählen, welche Komponenten auf dem Server erhalten bleiben sollen: Update-Dateien (mittlerweile bei ca. 13GB), Datenbank und Logfiles. Nachdem dann die Deinstallation fertig war, wunderte ich mich, wo die erwartete folgende Installation von SP1 blieb. Tja, jetzt sollte das Ergebnis wohl klar sein: das vermeidliche Update hat die alte Installation deinstalliert. Nicht so schlimm dachte ich mir – einfach neu installieren, alle Update-Dateien sowie die Datenbank sind ja noch da. Doch die Installation mit WSUSSetup.exe /f (damit nur das Frontend installiert wird und nicht die Datenbank inkl. Datenbankserver) scheiterte. Zuerst meckerte das Setup, dass der Pfad für die Update-Dateien ungültig wäre, weil nicht mindestens 6GB Platz frei wäre (klar, wenn von einer 18GB Partition schon über 13GB für Update-Dateien belegt sind). Aber auch die testweise durchgeführte Auswahl eines anderen Ordners half nicht weiter.. Ein Blick in das Logfile zeigte, dass die WSUSSetup.exe das MSI in einem Unterverzeichnis sucht, das nicht existierte. Dies war aber nicht die einzige Problemquelle: die Installation des Features PSFSIP scheiterte jedesmal: Error 0x80004005: Unspecified error Nun dachte ich mir, dass das alles kein Problem wäre, weil ich ja einfach den WSUS auf den neuen Server installieren könnte. Nur leider ist WSUS 2 nicht kompatibel mit einem 64bit Windows Erst das derzeit in Betastatus befindliche WSUS 3 bietet die Option den WSUS-Server auf einem 64bit Windows zu installieren. Auf Tricksereien wie den IIS auf dem neuen Server im 32bit Modus mit 32bit ASP.Net zu betreiben wollte ich mich nicht einlassen – der neue Domänencontroller sollte ja sauber bleiben. Somit fällt natürlich auch die Installation der Beta2 von WSUS 3 weg… Auch eine testweise durchgeführte Installation auf einen ausgemusterten Server führte nicht zum Erfolg – es kam derselbe Fehler. Na ja, jetzt brauche ich erstmal einige Folgen "Bernd das Brot" - dann schau ich am nächsten Arbeitstag nochmal nach WSUS - wenigstens ist kein Patch-Day in Sicht 64bit? Nun ja..
Gestern kam neue Hardware und ich installierte gleich den Windows 2003 R2 Server in der 64bit Version.
Eigentlich hatte ich bislang mit 64bit keine Probleme. Aber irgendwie haben die Leute bei HP nicht mitgedacht: auf der Support-CD lagen alle Treiber (inkl. des benötigten Netzwerktreiber). Nur leider waren diese Treiber selbstentpackend mit Winzip gepackt. Aber mit der 32bit Variante, was zu The image file XY is valid, but is for a machine type other than the current machine. Na ja, als Workaround musste ich dann alle Treiberdateien auf Platte kopieren, die Endung in .zip ändern und ganz normal öffnen. Trotzdem ärgerlich – man sollte meinen, dass man Treiber für ein 64bit Windows auch unter einem 64bit Windows entpacken will. Da der neue Server Domänencontroller werden sollte, stand ein Update des Active Directory Schemas an – mit dem schönen Befehl adprep /forestprep eigentlich kein Problem. Gleichzeitig habe ich endlich mal den AD-Forest auf ein höheres „Functional Level“ gesetzt (es gibt bei uns keine Windows 2000 Domänencontroller mehr). Mein Changelog-Eintrag dazu wurde nebenbei bemerkt passend von einem Kollegen übersetzt: Wald-Funktions-Stufe? Wald-Schema? /waldvorbereit? Das Problem beim Forestprep ist, dass es auf dem Schema-Master ausgeführt werden muss. Also schnell den passenden Server gesucht und gefunden sowie das adprep von der zweiten CD ausgeführt. Doch das wollte nicht klappen: CODE: >adprep /? The image file ADPREP.EXE is valid, but is for a machine type other than the current machine. Danke – adprep gibt es also 32bit und 64bit Executable (gab es AFAIK nicht die Möglichkeit 32bit und 64bit in eine exe zu packen?) – und der Schema-Master ist (noch) auf 32bit… Was würde ich ohne die MSDN-Universal CD Sammlung machen? Mit dem 32bit adprep von der zweiten Windows 2003 R2 32bit CD klappte aber dann glücklicherweise alles problemlos. Wednesday, June 28. 2006Rechnercrashes
Letzte Woche Freitag war irgendwie nicht mein Tag: ein Domänencontroller schmiert ab, so dass ich ihn gewaltsam aus der Domäne schmeißen musste, ein anderer Server kommt nach dem Patchen nicht mehr hoch (BSOD) und das Mainboard vom Proxy geht kaputt als ich den Rechner 10m getragen habe
Na ja, dafür gab es schöne neue Hardware zum Spielen: zwei schnelle Server für den Betrieb von etlichen Virtual Servers Es ist schon komisch, dass man für das Geld von einem 2HE-Server, der voll ausgestattet ist (und somit kaum mehr erweiterbar) gleich zwei 1HE-Server bekommt, die im Endeffekt schneller sind und noch viel Hardware-Upgradepotential bieten.. Friday, May 12. 2006Übernahmechaos
Ich war heute auf Mission der T-Com wieder einen zahlenden Kunden wegzunehmen. Vor einiger Zeit haben wir uns einen eigenständigen ISDN-Anschluß zum Testen und einen dazugehörigen DSL-Anschluß zum Surfen&Downloaden (die SDSL-Standleitung ist Trafficbeschränkt) geholt.
Seit einiger Zeit bietet nun die MainzKom DSL an - bis zu 6 MBit für weniger Geld und den ISDN-Anschluß zum Testen brauchen wir nicht mehr.. Nun gehört die MainzKom mittlerweile zu TROPOLYS und Versatel und TROPOLYS fusionierten Anfang dieses Jahres. Wenn man nun auf www.mainzkom.de geht, landet man bei Tropolys. Dort wiederrum kommt man beim Klicken auf Business zu Versatel. Wenn man nun die Telefonnummer auf der Business-Seite von Versatel anruft und erstmal von einem Telefonsystem ausgefragt wird, kommt man - oh Wunder - bei der falschen Hotline raus. Die kennen noch nicht mal unsere Kundennummer. Also zurück zur MainzKom - pardon - Tropolys Homepage. Beim Anruf auf der dort verzeichneten Telefonnummer landete ich zwar bei einem Berater, der sich schon mehr zuständig fühlte, aber bei Angabe unserer Telefonnummer auch keinen Datensatz finden konnte. Nach kurzem Suchen meinte der Kundenbetreuer, dass unsere Kundennummer zu alt wäre und er mir auch nicht weiterhelfen könnte. Aber er würde dafür sorgen, dass mich jemand zurückruft. Mal sehen wie lange das dauern wird Eigentlich müsste ich mal einem Server eine Telefonnummer geben und auch so ein schönes Telefon-Abfragesystem einbauen:
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