Heute stand das zweite Treffen der Evaluationskommission an. Beziehungsweise das zweite Treffen seitdem ich in der Kommission bin.

Los ging es um 13 Uhr und es zog sich bis zum geplanten Ende um 16 Uhr.
Die Aufgabe: eine neue Satzung zur Evaluation verfassen. Mittlerweile haben die Fachbereiche ihre Rückmeldungen abgegeben und die müssen nun beachtet und eingearbeitet werden.
Das Problem: nach drei Stunden hatten wir erst drei Paragraphen fertig. Und diese Paragraphen umfassen gerade mal Geltungsbereich, Ziele, Instrumente der Evaluation sowie die Anfänge der eigentlichen Evaluation: Gesamtbewertung eines Fachbereichs. Der große Teil - das WIE, also das Verfahren - steht noch aus...
Dennoch kommt es zu vielen Verbesserungen: Ergebnisse müssen hochschulöffentlich im Intranet bereit gestellt werden. Ein Zwang zur Veröffentlichung von groben Ergebnissen im Internet konnten wir leider nicht reinbringen. Der Evaluationsfachbereichsausschuss hat nun zwei Professoren, ein Mitarbeiter (der im Lehrbetrieb tätig sein muss) und zwei Studierende.
Über die anderen Verbesserungen versuche ich in der nächsten Zeit zu schreiben. Das ist ja Bestandteil der noch offenen Paragraphen...
Aber es ist noch viel zu tun. Vor allem wenn man mal zu benachbarten Hochschulen schielt - z.B. zu der
Hochschule RheinMain. Dort werden eben nicht nur Lehrveranstaltungen evaluiert sondern auch die allgemeinen Rahmenbedingungen an der Hochschule. Außerdem werden die Absolventen befragt und diese Ergebnisse sogar online gestellt.
Die Anwesenheit war übrigens prägend: QM-Beauftragter, Vorsitzender des Ausschusses, Vizepräsident und dann die vier Informatiker: Mitarbeiter, Professor und zwei Studierende. Na ja, bei uns funktioniert die Evaluation auch - es ist immer wieder spannend zur Evaluationszeit beim QM-Beauftragten im Büro vorbeizuschauen und die Stapel der Papierbögen pro Fachbereich zu vergleichen. Während bei einigen Fachbereichen nur ein paar Centimeter liegen, ist beim Fachbereich Informatik schon der zweite Stapel im Regal angefangen. Auch die Fachschaft hat gerade wieder eine Umfrage für alle Master-Studierende am Fachbereich gestartet. Uns interessiert wie das Angebot im S-Katalog wahrgenommen wird.
Ich bin als studentischer Vertreter im Senatsausschuss Evaluation. Somit ist das meine studentische Meinung und ich mache diese Äußerungen als Student und nicht als Mitarbeiter des Fachbereichs. Gleichzeitig ist alles Work in Progress.