Und endlich ist ein arbeitsamer Tag vorbei. Am Samstagmittag ging es los: ein Dateiserver sollte neue Hardware verpasst bekommen. Da das Gehäuse mit vielen HDD-Slots versehen ist und drei Netzteile hat. Außerdem hat die Hardware in letzter Zeit Mucken gemacht. Erst sah der RAID-Controller sich nicht in der Lage ein RAID1 wieder zu initialisieren. Später war die Performance grottenschlecht und keine Ursache weit und breit zu finden. Weiterhin gab es keine Treiber für Windows 2008 mehr - das System war ja auch über fünf Jahre halt.
Also wurde ein neues Mainboard, Quad-Core CPU, RAM und RAID-Controller bestellt und heute dann eingebaut. Jeder, der schon mal an einem Server gebastelt hat, wird wissen, dass in solch einem Rackgehäuse kaum Platz ist. Erst recht wenn es eine 16er HDD-Backbone zu verkabeln gilt. Leider hat 3ware die Kabel geändert: jetzt gibt es nicht mehr einzelne Kabeln pro SATA-HDD sondern eine Kabelpeitsche. Zwar eigentlich recht sinnig, aber das bedeutet man muss alle SATA-Kabel neu ziehen. Nach einigen Stunden war dann die Installation komplett fertig und es ging an die Installation. Über den
Ärger mt der 3ware Firmware hab ich ja schon geschrieben. Nachdem nun alles fertig ist, muss ich sagen, ist die Geschwindigkeit wirklich nett. 30MB/sek sind kein Problem und produzieren noch nicht mal merkenswerte CPU-Last. Und das während noch ein anderes RAID5 ein Rebuild durchführt (Spare Disk ist angesprungen)... Ich glaube außerdem, dass da eher meine lokale Festplatte gebremst hat
Jetzt fehlt noch ein wenig Software wie Backup-Agent, SVN-Server etc und das System ist wieder voll da. Aber dafür gibt es ja noch den Sonntag