So, jetzt komme ich endlich mal dazu von meinem zweiten Besuch des Linuxtages am Samstag zu berichten..
Ich habe mir wieder ein paar gute Vorträge angehört und mich mit T-Shirts versorgt.
Für den Kernel Power Management kam ich leider zu spät in Karlsruhe an

Dafür habe ich mir den Mono & dotNet Remoting Vortrag angehört, welcher für mich als dotNet-Entwickler sehr interessant war, um mal einen Status zum Thema Mono zu bekommen..
Ansonsten war der Hacking-Contest sehr informativ

Der Contest wurde gesponsort von
Astaro, so dass es coole Gewinne gab..
Es gab leider nur drei teilnehmende Teams (inkl. dem Gewinnerteam vom letzten Jahr) - mit etwas Vorbereitung hätte ich mich aber auch noch gemeldet - vielleicht was für nächstes Jahr
Was wurde also beim Hacking-Contest gemacht?
Zuerst einmal natürlich Bash-History gelöscht (z.B. durch Link auf /dev/null) und das Datum auf die Installationszeit gesetzt, so dass Modifikationen nicht so sehr auffielen..
Sehr cool fand ich den Trick einfach das gesamte System in eine chroot zu setzen - das wurde aber schon zu oft benutzt und somit schnell erkannt.
Leider wurde im ersten Durchgang zu sehr versucht den User auszusperren als Sicherheitslücken/Backdoors einzubauen.
Schwer zu entdecken war die Änderung von einem Team: per Alt+UpArrow wurde eine Root-Shell auf Konsole 12 geöffnet - einfach die inittab leicht modifziert

Standardangriffe waren natürlich auch drin: sudoers, crontab, $PATH ändern, Bash per nc im Netz anbieten, zweiten User mit UID 0..
Nett war auch das Kernel Kwestioning - so hatte man mal die Chance ein paar Kerneldevs auszufragen

Meine Frage: "Warum ist die Kernel-Doku so schlecht?"

Leider wurde nur beantwortet warum und nicht wie man es ändern kann
Insgesamt war der Linuxtag eine coole Messe. Schon die Tatsache, dass kostenlos Internet an ein paar Rechnern und Switchports für Notebookuser angeboten wurden, zeigt den Unterschied zu rein kommerziellen Messen..